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Die Slowakische Republik, Slowakei Auswahl von Informationen aus Wikipedia - der freien Enzeklopedie
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Die Slowakei (slowakisch: Slovensko) ist ein Staat in Mitteleuropa, der 1992/1993 aus der Teilung der Tschechoslowakei hervorging. Sie grenzt (im
Uhrzeigersinn gezählt) an Österreich, Tschechien, Polen, die Ukraine und Ungarn. Seit dem 29. März 2004 ist die Slowakei Mitglied der NATO. Sie gehört seit dem 1.
Mai 2004 zur Europäischen Union.
Die Slowakei hat folgende Grenzlängen zu den Nachbarländern: Österreich 91 km, Tschechische
Republik 215 km, Polen 444 km, Ukraine 97 km und Ungarn 677 km. Wichtige Grenzflüsse sind die March (zu Tschechien und Österreich), die Donau (zu Österreich und
Ungarn) und die Eipel (zu Ungarn).
Geografie
Die Slowakei hat eine Länge von 410
(Ost-West) und eine Breite von 100–190 km. Im Norden und in der Mitte hat sie den Charakter eines Gebirgslandes, reicht aber im Süden bis in die Große und Kleine
Ungarische Tiefebene. Der kleine Staat hat einen Flächenanteil von fast einem Drittel am gesamten Karpatenbogen, vor allem an den Westkarpaten.
Zu den wichtigsten Gebirgen gehören (von West nach Ost) die Kleinen Karpaten (Höhe bis 770 m) an
der Grenze zu Österreich, nordöstlich anschließend die Weißen Karpaten (Biele Karpaty, bis 1000 m) und die Westbeskiden (Beskydy, 1100-1300 m), weiter östlich die
Kleine und die Große Fatra (Malá/Veľlká Fatra, bis 1700 m), die Niedere Tatra (Nízke Tatry, bis 2040 m) die Tatra (Tatry, höchste Gipfel 2400–2650 m). Die
Mitte der Slowakei nimmt das (Slowakische Erzgebirge (Slovenské rudohorie, bis knapp 1500 m) ein. Östlich schließen sich kleinere Gebirgszüge an, sowie der Beginn
der Ostkarpaten (in dieser Region auch Waldkarpaten genannt).
Die Mittelgebirge sind großteils bewaldet; hingegen zeigt das Land vor allem in der Tatra ein
hochalpines Bild. Nennenswertes Flachland gibt es nur im Südwesten (Donautiefland) im Bereich Bratislava und Nitra und im Südosten (Ostslowakisches Tiefland
östlich von Košice).
Die größten Flüsse der Slowakei sind Donau (an ihrem mittleren Abschnitt), Theiß (Tisa), Waag (Váh), March (Morava) und Gran (Hron).
Die höchste Erhebung ist der Gerlachovsky stit (Gerlsdorfer Spitze) in der Hohen Tatra mit 2655 m; die Zahl der Zweitausender beträgt etwa 100.
Zum Namen des Landes
Die Bezeichnung des
Gebietes der Slowakei mit ihrem heutigen Namen ist seit dem 15. Jahrhundert nachgewiesen (Slováky) und seit dem 16. Jahrhundert häufig belegt (Slovakia, Slavonia,
Sclavonic, Slowakei/Slowakey). Da das Gebiet der heutigen Slowakei schon seit dem Ende des 5. Jahrhunderts von Slawen besiedelt ist, für die ab dem 9. Jahrhundert
die Selbstbezeichnung Slověene belegt ist (die in abgewandelter Form auch noch in der heutigen Selbstbezeichnung Slovák, der weiblichen Form Slovenka und dem
Adjektiv slovenský steckt), ist der Name Slowakei wahrscheinlich älter.
Die Ungarn bezeichneten den Teil des Königreichs Ungarns oberhalb der Theiß und der
Donau seit dem 18. Jahrhundert inoffiziell als Oberungarn, den Rest des Landes inoffiziell als „Niederungarn“. Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert bezeichnete
Oberungarn nur die Ostslowakei sowie kleine angrenzende Gebiete des heutigen Nordungarns, die nicht von den Osmanen besetzt waren. Niederungarn bezeichnete vor
allem die restliche Slowakei (West- und Mittelslowakei), aber auch den Rest des Landes.
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